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Regeln des Frankenwürfels

  1. Die Auszeichnung besteht aus einem Porzellanwürfel mit ca. 6,5 cm Kantenlänge und aus einer Urkunde.
    Der Würfel trägt neben den Wappen der drei fränkischen Bezirke die Aufschriften:
    »Es gilt dem gewürfelten Franken mit diesem Würfel zu danken«
    »Sich wenden sich drehen im Leben bestehen so ist der gewürfelte Franke zu sehen«.
  2. Der Preis wird jährlich, jeweils am 11. November, dem Namenstag des Frankenheiligen Martin, im Rahmen eines Gansessens verliehen.
  3. Vorschläge werden von den fränkischen Zeitungen, dem Studio Nürnberg des Bayerischen Rundfunks und der Mainfrankenwelle in Würzburg den Regierungspräsidenten gemacht.
  4. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch die Regierungspräsidenten der drei fränkischen Regierungsbezirke. In ihrer Wahl sind sie frei.
  5. Preisträger können weibliche und männliche Personen sein, die sich als »Gewürfelte« im Sinne der Präambel gezeigt haben.
  6. Es soll jährlich nicht mehr als fünf Preisträger geben.
  7. Die Preisträger verpflichten sich, den Würfel sichtbar aufzustellen und jedermann über den Sinn und Hintergrund der Auszeichnung zu informieren.
  8. Geschäftsstelle ist die Oberfränkische Verlagsanstalt in Hof.
  9. Der Würfel ist geschützt und darf nicht nachgemacht und nicht kommerziell genutzt werden.
  10. Diese Regeln treten am 1. Mai 1985 in Kraft.

Bad Windsheim, dem 18. April 1985

ZUSATZ

Die Medienlandschaft in Franken hat sich seit 1985 gewandelt. Lokale Rundfunksender sind entstanden, deren Beteiligung die Auszeichnungsregeln bislang nicht vorsehen. Deshalb wird die Regel Nr. 3 geändert.

  1. Die Regel Nr. 3 erhält die Fassung:
    »Vorschläge werden von den fränkischen Zeitungen und den in Franken vertretenen Rundfunkanstalten den Regierungspräsidenten gemacht.«
  2. Die neu gefasste Regel Nr. 3 tritt am 1. November 1991 in Kraft.

Neuburg a.d. Donau, den 16. Oktober 1991